Helenium Sorten, die Sonnenbräute sind dankbare Stauden die Sommer- und Herbstakzente setzen. Besonders die roten halbhohen Sorten ergeben recht bunte Bilder mit der blauen und weißen Kalimeris incisa und gelben Rudbeckien. Die hohen Gelben können mit Purpurdost, weißer Aster umbellatus und Goldrute vergesellschaftet werden. Die hohen Arten müssen gestäbt werden. Sie sollten eine Vorpflanzung erhalten, da ihre Stängel von unten kahl werden, wie bei den meisten Präriepflanzen. Die Englische Gartenbaugesellschaft (RHS) hat Versuche gemacht, bei denen ein zeitiger Rückschnitt eine bessere Verzweigung bei geringerer Höhe bewirkt hat. Sogar ein Totalrückschnitt im August hat noch eine niedrige späte Blüte im Oktober ergeben. Ob das auch bei uns im kalten Norden funktioniert, muss ich noch erkunden.


'Baudirektor Linne' blüht bei mir als erste Helenium-Sorte bereits Ende Juni zusammen mit Rittersporn und Margeriten mit einem kräftigem Rot.


'Baudirektor Linne'


'Sahins Early Flowerer' blüht im Juli in Gelb-Rot.


'Sahins Early Flowerer'


'Flammenrad' ist der Sorte 'Sahins Early Flowerer' ähnlich blüht aber später.


'Eldorado' ist eine neuere Sorte, die in der Staudensichtung noch nicht berücksichtigt wurde, jedoch als eine der Besten gilt. Sie hat eine sehr lange Blütezeit und sehr kräftige Stiele.


Von einer Pflanze wächst ein mehr als daumenstarker Stiel mit fast 100 Blüten.


Mal sehen, wie das in den nächsten Jahren weitergeht.


'Rauchtopas' ist die in der Staudensichtung am höchsten bewertete Helenium-Sorte.


'Rubinzwerg' blüht Anfang August.


'Indianersommer'


Zwei Amerikaner unter sich: Die übermannshohe Sonnenbraut 'Gartensonne' mit verschiedenen Phlox-Sorten.

  
'Gartensonne' zusammen mit Wasserdost, weißer Wildaster und Goldrute


'Kupferziegel'