Herbst in Mecklenburg

Waren es im Frühjahr die kleinen zarten Stauden des Waldes, die uns erfreuten, so sind es jetzt im Herbst die "Großen", z. B. Goldruten, Sonnenblumen, die die Staudenwelt in Mecklenburg repräsentieren.


Senecio erucifolius, das Raukenblättrige Kreuzkraut. Hier auf dem Weg nach Schwerin eine spät blühende Variante (September). Um Rostock blüht es bereits im Juli.


Mannshohes Staudendickicht in einem Soll bei Groß Potrems im September


Solidago canadensis, die Goldrute ist im Herbst auf vielen nicht genutzten Flächen zu finden.


Epilobium hirsutum, das Zottige oder Behaarte Weidenröschen wächst an feuchten Stellen von August bis September.


Calystegia sepium, die Zaunwinde  überwuchert mannshoch Brennnesseln, Goldruten u. a., ein fürchterliches Unkraut im Garten,


...aber mit schöner Blüte.


Helianthus spec., eine Sonnenblume  am Bahndamm bei Kessin. Welche der etwa 100 Arten aus Nordamerika hier eingebürgert ist, weis ich noch nicht. Ein beeindruckend großes und geschlossenes Areal wurde hier besiedelt.


Aster tripolium,
die Salzaster  wächst nur auf salzhaltigen Böden, wie hier im Kurpark von Bad Sülze. Sie ist leider nur einjährig.


Achillea millefolium,
die Gemeine Schafgarbe