Lykien- Pflanzen im Gebirge


Als erste Tour in die Berge bestiegen wir den Kemer Hausberg (312 m). Leider wurden wir an der falschen Stelle abgesetzt und fanden nicht den Weg, der uns in 2 Stunden hoch und wieder runter gebracht hätte. Stattdessen waren es wohl mehr als 4 Stunden ohne Wasser bei fast 30 °C. Meine liebe Gabi war sehr tapfer!


Auf dieser Tour haben wir zahlreiche Alpenveilchen gesehen. Leider nur noch die Blätter. Hier in der Bildmitte wächst eine Pflanze im Loch eines Tuffsteins. Es ist erstaunlich in welchen trockenen Schotter die Pflanzen wachsen.


Ab dem 3. Tag hatten wir einen Mietwagen gebucht. Es hätte allerdings ein Jeep sein müssen, denn auf den Schotterpisten in die Berge haben wir die Radkappen zerkratzt und auch verloren. Blühende Bergwiesen fanden wir hier oben nicht, da die Ziegen alles abgefressen hatten.


Mehrere Exemplare der Griechischen Landschildkröte kreuzten unseren Weg.




Die häufigste Pflanze hier oben ist die Wolfsmilch. Sie wird wohl von den Ziegen verschmäht.


Neben der gelben etwas höheren Pflanze, gibt es auch eine gelbrötliche, kleinere.




Ein besonderer Höhepunkt unserer Gebirgsstreifzüge war diese Orchideen-Wiese. Sie war mit einer Umzäunung gegen die Ziegen geschützt. Ein Tipp von unserer Hotelwirtin.


Um welche Orchidee es sich handelt, weiß ich leider nicht.


Auch diese Orchidee konnte ich nicht bestimmen.





Onobrychis oxyodonta


Orlaya grandiflora Strahlen-Breitsame


Sehr gut besuchte Blüte.


Ornithogalum ortophyllum, der Schmalblättrige Milchstern kommt mit einer dicken Blütenrispe aus der Gesteinsfuge.


Ein sehr zierliches Gewächs ist der Italienische Siegwurz, Gladiolus italicus.


Gladiolus italicus


Cardaria draba oder Lepidium draba,
die Türkische Kresse


Campanula lyrata


Doronicum cacaliifolium
wächst sehr schattig und trocken und ist auch schon verblüht. Logisch, dass die Pflanze unter diesen Bedingungen im Sommer einzieht.


Unbekannte Pflanze am Straßenrand.