Lykien
ein Pflanzenparadies zwischen Meer und Bergen

Eine der schönsten Kombinationen zwischen Meer und Gebirge, zwischen Badeurlaub und Wildstaudentouren  fanden wir in der Türkei in der Provinz Antalya. Von Rostock nach Antalya gibt es einen Direktflug von gerade mal 3 Stunden. Unser erster Besuch war Ende Februar, und wir machten unsere Ausflüge rund um Antalya. Beim zweiten Besuch logierten wir in Kemer, 50 km südwestlich von Antalya und unsere Ausflüge mit dem Mietauto führten uns sowohl an der Küste entlang als auch in die Berge. Das Besondere an Kemer ist, dass gleich hinter der Stadt die Berge des Taurus beginnen. Die Landstrich südwestlich von Antalya nennt sich seit der Antike Lykien.

Unser eigentliches Ziel waren die Frühlingsblüher im Gebirge. Beim ersten Mal Ende Februar waren wir zu zeitig hier und diesmal Anfang Mai zu spät, um es gleich vorweg zu nehmen. Das Laub von Krokussen, Alpenveilchen u. a. war noch zu sehen, aber keine Blüten. Überhaupt waren die Almen eine herbe Enttäuschung, denn außer einer leuchtenden roten Wolfsmilch war alles von den Ziegen abgefressen oder stark gedüngt. Nur eine sehr versteckte und gegen Ziegen abgeschirmte Orchideenwiese fanden wir nach Empfehlung unserer Hotelchefin. Danke nochmal, Ellen und Illona für Eure Tipps!

Die Bestimmung der Stauden erfolgte nach dem Buch: "Wildflowers of Turkey" von Nazan Öztürk, 2011.



Alles zwischen Straße und Fels wird im Gebirge von den Ziegen kurz gehalten. Wildblumen zu finden ist eher ein Glücksfall.
 

Nur wenige hundert Meter von der Ruinenstadt Phaselis entfernt, befindet sich ein zauberhafter Naturstrand. Hier unter alten knorrigen Olivenbäumen schlugen wir unser Lager auf, schauten aufs Meer und die Berge und gingen natürlich auch ins Wasser. Der 500 m lange Strand hatte etwa 10 Besucher, obwohl der kostenlose Parkplatz gleich am Strand war. Idylle pur.


Beginnen wir unsere Pflanzensuche am Meer.